Die TV-App ist da

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Unsere App für Fernseher und andere Geräte mit dem Betriebssystem Android-TV ist endlich da. Sie läuft auch auf der neuen Swisscom-Box und mit kleinem Zusatz auf sämtlichen TV-Geräten.

Der schlagende Vorteil der TV-App: Sie müssen keinen Laptop, kein Tablet oder Handy mehr mit Ihrem Grossbildschirm verbinden, um dort unsere Filme zu sehen. Einmal installiert und mit Ihrem cinefile-Konto verbunden, erlaubt sie Ihnen die Auswahl, das Mieten und Streamen der Filme direkt auf ihrem Fernseher. Unser komplettes Sortiment haben wir in der App auf eine Handvoll intuitiver und übersichtlicher Libraries verteilt. Vorgemerkte, angefangene und gesehene Filme wandern automatisch in Ihre persönliche Watchlist.

Wie man sich die App auf den Fernseher holt? Nichts einfacher als das, wenn Sie ein Gerät von Sony, Philips, eine TV-Box von Green oder Swisscom (Modell 5) besitzen: Klicken Sie in Ihrem Gerät die Option «Apps» und dort den Google Play Store an, geben Sie bei den TV-Apps im Store das Suchwort «cinefile» ein und wählen sie "installieren". Ist die App geladen, melden Sie sich ein einziges Mal mit Ihrer Mailadresse und Ihrem cinefile-Passwort an.

Dabei ist uns bewusst: Passwörter sind die Landplage des digitalen Zeitalters. Geben Sie uns einige Tage, und das Problem verschwindet. Weitere Komfort-Features fügen wir der App ab kommender Woche laufend hinzu. Und haben Sie Wünsche oder Verbesserungsvorschläge, so schreiben Sie uns an info@cinefile.ch

Doch was, wenn sie kein Android-Gerät haben? Wir empfehlen einstweilen als günstige Lösung den patenten HDMI-Stick Google-TV, der sich mit jedem Fernseher verbinden lässt und natürlich auch die Apps sämtlicher Konkurrenten von Netflix über AppleTV bis zu Disney+ vereint. Bei Digitec & Co. gibt es ihn derzeit ab vierzig Franken – und für unsere Halbjahres-Abonnentinnen ab kommender Woche noch günstiger. Warten Sie's ab, das Jahr hat erst angefangen. 

PS: Die TV-App ist auch direkt im Google Play Store verfügbar und lässt sich von dort auf jedes Gerät laden. Offiziell noch nicht bestätigt, doch absehbar ist zudem, dass Swisscom in den kommenden Monaten auch ältere TV-Boxen auf Android-TV umrüstet. Soweit es die Finanzen zulassen, werden wir in den nächsten zwei bis drei Monaten überdies auch die meist gefragten TV-Apps für weitere Geräte entwickeln.

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Streaming

Neu hinzugefügt o

Sebastián Lelio, Spanien, 2017
mit Daniela Vega, Francisco Reyes c7.2

Marina ist als Transgender-Frau in Santiago de Chile glücklich mit ihrem ungleich älteren Freund Orlando zusammen. Als dieser unerwartet stirbt, begegnen die Behörden und Orlandos Familie ihr mit einer Gefühlspalette, die von leiser Irritation über Misstrauen bis zu offener Verachtung reicht. Doch Marina ist nicht bereit, sich verleugnen zu lassen und nimmt offene Konfrontationen in Kauf. Sie spitzen sich zu, als Orlandos Beerdigung naht.


Alain Ughetto, Frankreich 2023, 70' c7.3
Oliver Hermanus, GB 2022, 102' c7.2
Carmen Jaquier, Schweiz 2022, 92' c6.2
Daniel Roher, USA 2022, 98' c7.7
Jackie Brutsche, Schweiz 2023, 101'
Dominique de Rivaz, Deutschland 2003, 90' c6.1
Craig Gillespie, USA 2023, 104' c6.9
Dieter Berner, Deutschland 2022, 90' c6.2

Blu-Ray

Neu hinzugefügt

Lucy
Luc Besson, 2014
Scarlett Johansson als Drogenkurierin wider Willen, die plötzlich die sprichwörtlichen 100% ihres geistigen Potenzial nutzen kann – was sich eher physisch manifestiert.
The Rock
Michael Bay, 1996
Nicholas Cage und Sean Connery als Agenten, die die Gefängnisinsel Alcatraz aus der Hand eines irren Generals befreien müssen: Ist so simpel gestrickt, wie es klingt, doch als Spektakel solid wie ein Fels.
The Danish Girl
Tom Hooper, 2015
Die ansatzweise wahre Geschichte einer der ersten Geschlechtsumwandlungen, mit Eddie Redmayne in der Titelrolle wunderbar androgyn besetzt.
The Dark Knight
Christopher Nolan, 2008
Der zweite und wohl beste "Batman"-Fim des Oscarfavoriten Christopher Nolan, mit Christian Bale und Heath Ledger legendär besetzt.
 

Spotlight

100 JAHRE PRAESENS FILM

Die älteste noch bestehende Schweizer Produktions- und VerleihfirmaAm 19. März 1924 gründete der zehn Jahre zuvor aus Österreich eingewanderte Ingenieur Lazar Wechsler in Zürich die Filmproduktionsgesellschaft Praesens Film. Wechsler, 1896 als Sohn eines wohlhabenden jüdischen Paars im heutigen Polen geboren, hatte an der ETH studiert, einige Jahre im Brückenbau gearbeitet und sich 1923 einbürgern lassen. Vom Filmgeschäft hatte er damals keine Ahnung, auch später sagte man ihm nur beschränktes kaufmännisches Talent nach.

Mittelholzer, Lindtberg, Schweizer, Berna Wechslers Start-up produzierte zunächst kurze Werbefilme für Konsumprodukte und Städte, machte aber mit den Flug- und Reisereportagen seines Compagnons Walter Mittelholzer, der später die Swissair mitgründete, schon ab 1925 Furore. Schnell zeigte sich, dass der umtriebige Produzent ein Gespür für zugkräftige humanistische Themen und den Aufbau eines starken Teams hatte. Zu letzterem gehörte ab den 1930er Jahren der von den Nazis geflüchtete Theaterregisseur Leopold Lindtberg, der Drehbuchautor Richard Schweizer und der Kameramann Emil Berna. Die Praesens Film AG entwickelte sich kurz vor und im zweiten Weltkrieg mit ihren patriotischen Filmen zum wichtigsten filmischen Hort der sogenannten geistigen Landesverteidigung gegen die NS-Ideologie. Ab Kriegsende erntete sie einige Jahre lang auch internationale Lorbeeren (und zwei Oscars), bisweilen in Zusammenarbeit mit weltweit bekannten Regie-und Schauspielstars wie Fred Zinnemann (The Search) oder Cornel Wilde und Simone Signoret bei Swiss Tour.

Glauser, Spyri, Dürrenmatt, FrühDie Verfilmung von Schweizer Klassikern, den Heidi-Büchern von Johanna Spyri und Kriminalromanen von Glauser und Dürrenmatt mit nationalen Stars wie Heinrich Gretler trugen der Ruhm der Firma in die fünfziger Jahre. Der Zürcher Regisseur Kurt Früh schliesslich läutete mit seinen volkstümlichen und sanft sozialkritischen Filmen über die brüchige heile Welt der späten fünfziger Jahre die letzte grosse Zeit der Praesens Film als Produktionsgesellschaft ein.

The Artist, Ma vie de courgette - and beyondAls Filmverleiher existiert und floriert die Firma bis heute und bringt jährlich 30-40 internationale Filme in die Kinos und auf die Streaming-Plattformen, darunter allein seit 2010 die Arthouse- und Unterhaltungshits The Artist, Call Me by Your Name, Ma vie de courgette und La famille Bélier.

Wir gratulieren und weisen gern auf die laufende Ausstellung über die Firmengeschichte im Zürcher Landesmuseum sowie die Retrospektiven in mehreren Schweizer Städten hin: Auf die nächsten 100 Jahre! (afu)

PRAESENS-KLASSIKER @ CINEFILE

Die Streaming-Alternative aus der Schweiz
Cinefile ist das Schweizer Online-Heimkino für ein cinephiles Publikum im digitalen Zeitalter. Bei uns kommen Fans  internationaler Arthouse- und Independent-Filme, von Klassikern, neueren uns neusten Filmen, die es werden könnten, auf ihr Rechnung. Viereinhalb Jahre nach der Live-Schaltung umfasst die Online-Plattform rund 700 Filme, darunter fast 200 Schweizer Produktionen. Die Streaming-Auswahl reicht vom gehobenen Unterhaltungs- bis zum rigorosen Kunstfilm und versucht dabei das Platte und Abgestandene genauso zu vermeiden wie das Verstiegene und Prätentiöse.

Das Kuratierungs-Prinzip: Klasse statt Masse
Betrieben und kuratiert wird cinefile von einer Handvoll Erfahrener und ExpertInnen aus den Bereichen Filmjournalismus, Filmproduktion, Filmwissenschaft, Digital Marketing und Informatik.
“Die Grundidee von cinefile”, sagt Gründer Andreas Furler, “ist, dass hier zusammenkommt, was wir bei Netflix & Co nie fanden: Filme, die vor kurzem noch in den Arthouse-Kinos liefen, genauso wie Reprisen und Klassiker, so genannt "grosses" Kino genauso wie “kleines“. 
"Die gängige Unterscheidung von Arthouse und Mainstream, so Furler weiter, "kümmert uns nicht, solange eine Film mindestens eine Person in unserem fünfköpfigen Team vollauf überzeugt und die anderen keine triftigen Gründe wie unverkennbaren Rassismus, Sexismus oder Gewaltverherrlichung sehen, die eine Publikation verbieten, weil wir diesen Ideologien nicht zudienen wollen. Wir versuchen somit, einen grosszügigen, auf Diversität bedachten Masstab anzulegen und gleichzeitig bei der filmischen Qualität keine Abstriche zu machen, zugegeben: die Tägliche Quadratur des Zirkels.
Unser Ziel ist, nicht möglichst viele, sondern möglichst gute Filme auf cinefile anbieten. 'Klasse statt Masse', so lautet unsere Devise. Dabei ist uns bewusst, dass jeder Geschmack relativ ist. Deshalb selektieren wir nie allein. Billy Wilder sagte, dass jede(r) einzelne ZuschauerIn im Kinosaal möglicherweise ein Dummkopf ist. Versammeln sich, aber 1000 dieser Dummköpfe im Dunkeln, so fuhr er fort,  dann käme da "kritisches Genie" zusammen. Uns gefällt diese Bonmot zur Schwarm-Intelligenz, auch wenn unser Team bislang bloss aus fünf cinephilen Dummköpfen besteht. "

Jeder Film mit Begleitung und 5 Minuten Probezeit
Weil uns die Relativität jeder Selektion bewusst ist, geben wir unserem Streaming-Publikum vor der Miete jedes Films fünf unverbindliche Gratisminuten lang Gelegenheit, sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen.
Zudem begleiten wir jeden Streaming-Film nicht nur mit griffigen Handlungs-Angaben, Standbildern, Postern und Trailern, sondern auch mit Kurzkritiken und Bonusmaterialien, wie wir selber verfassen oder im Netz zusammensuchen. Geplant per März 2023 ist eine Ausweitung dieser Aktivitäten auf ein kleines Online-Magazin, damit wir unsere liebsten Filme noch besser vermitteln und nationale und internationalen Geschehen um den Film auch etwas breiter in den Blick fassen können. 

Streamen in der Einzelmiete: Die günstigste Schweizer Plattform für Premierenfilme
Sämtliche Filme auf cinefile sind mit der Gratis-Registrierung "Basic" ohne Abo-Verpflichtung zur Einzelmiete in der Schweiz und in Liechtenstein erhältlich. Mit einem Mietpreis von CHF 7.00 für sämtliche Premierenfilme ist cinefile die günstigstes Pay-per-View-Plattform der Schweiz – im Abo, siehe unten, ist die Miete noch günstiger.
Die Filme sind alle in HD und Originalversion mit frei wählbaren Untertiteln verfügbar, teils auch in deutschen oder französischen Synchronfassungen. Das Streamen ist einfach: Hat man eine Kreditkarte hinterlegt, so ist jeder neue Filme per Klick erhältlich und läuft im Nu los. Weitere Zahlungsmethoden werden im März 2023 installiert. Bereits jetzt können Sie mit einem Mail an info@cinefle.ch auch jederzeit eine Online-Überweisung an cinefile initiieren, die Ihnen kostenlose als frei verwendbares Guthaben auf Ihr cinefile-Konto übertragen wird. 

Der Weg auf den grossen Bildschirm
Mit der Air-Play-Funktion von Apple-TV oder einem Chromecast-Stecker von Google können Sie unsere Filme jetzt schon auf Ihrem grossen Fernsehbildschirm übertragen.  Persönlich ziehen wir allerdings die gute alte, supersimple Verbindung mit einem HDMI-Kabel vor, die keinen äusseren Einflüssen wie der schwankenden WLAN-Verbindung vor Ort unterworfen ist.
Das cinefile-Team ist sich bewusst, dass alle diese Behelfe nicht der Weisheit letzter Schluss sind und arbeitet an TV-Apps, mit denen das Sortiment direkt auf den Fernsehgeräten der gängigen Marken abgerufen werden kann. Die wichtigsten Apps stehen ab April 2023 zur Verfügung.

Take 1, 3 oder 5: Das noch günstigere Flatrate-Abo für das gesamte Sortiment
Zu den einzigartigen Features von cinefile gehören die Abos Take1, Take3 und Take5, die Flatrate-Tarife für einen bzw. drei bzw. fünf Filme pro Monat bieten. Der einzelne Film kostet im Abo Take1 CHF 6.00 (14% Rabatt), im Abo Take3 noch CHF 4.50 (36% Rabatt) und im Abo Take5 CHF 3.50 (50%) Rabatt. Das Abo kann auf den Ablauf jeder der individuell wählbaren Verrechnungsperioden dem aktuellen Filmhunger angepasst oder storniert werden. Für unsere AbonnentInnen ist cinefile zu  100% werbefrei.

Last but not least: Der cinefile-Kinoguide und Ihre persönliche Watchlist
Cinefiles sind Kinofans. Deshalb bemühen wir uns seit bald fünf Jahren auch, den beststrukturierten und umfassendsten Kinoguide der Schweiz herauszugeben. Bei uns können Sie das komplette Kinoprogramm des Landes nicht nur nach Filmen, Zeiten und Kinos geordnet und nach ihren Kriterien gefiltert konsultieren, sondern sämtliche Kinoorte auch nach Ihren Bedürfnissen kombinieren und die Filme, die sie ins Auge fassen, in ihrer persönlichen Watchlist abspeichern, die sich automatisch auch mit Ihren Streaming-Favoriten abgleicht. Im Gegensatz  zur kompletten Konkurrenz inklusive Google geben wir auch um sämtliche Programmkinos und Open-airs mit ihrem und ihrem kompletten Angebot wieder - und natürlich verlinken wir Sie mit dem Ticketing jeder einzelnen der rund 9000 wöchentlichen Kinovorstellungen in der Schweiz.

Der cinefile-Newsletter und unsere dargebotene digitale Hand
Unser wöchentlicher Newsletter auf Deutsch und Französisch ist nicht einfach ein PR-Werkzeug zum  Verkauf unserer Streaming-Filme, sondern auch ein Info-Service mit Kurzkritiken und Hinweisen zu unseren liebsten neuen Kinofilmen und weiteren Events. Kein Wunder also, kommt er nach 4 Jahren auf Beachtungs-Quoten zwischen 45% und 57%, was für der Normalität, für Digital-Marketing aber einem kleinen Wunder gleichkommt.
Noch Wünsche offen? Schreiben Sie uns an info@cinefile.ch. Unsere dargebotenen digitale Hand antwortet Ihnen unter der Woche zu 99% innert 36 Stunden, an Wochenenden (ab Freitag 14.00 Uhr - ja wir machen am Freitag gern früh Schluss) bis spätestens Montag 12.00 Uhr. Halten wir diese Frist nicht ein, haben Sie bei uns ab dem 1. Februar 2023 einen Freifilm zu gut.

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