Filme

Neu hinzugefügt o

Lars Kraume, Deutschland, 2020
mit Barbara Auer, Lars Eidinger c7.4

Der 78-jährige Richard Gärtner möchte seinem Leben ein Ende setzen. Für seine Hausärztin kommt es nicht infrage, ihrem gesunden Patienten ein todbringendes Präparat zu beenden. Der Fall wird vor dem deutschen Ethikrat diskutiert, wo eine Juristin, ein Arzt und ein Bischof öffentlich befragt werden und sich Görtners Anwalt gegen alle Ermahnungen in polemische Sololäufe hineinsteigert.


Shinji Sōmai, Japan 1994, 113' c7.5
Laurent Cantet, Frankreich 2008, 128' c7.5
Jean-Luc Godard, Frankreich 1963, 103' c7.4
David Mackenzie, USA 2025, 112' c7.0
Albert Serra, Frankreich 2025, 125' c7.2
Davide Ferrario, Italien 2023, 81' c7.2
Oliver Laxe, Spanien 2025, 115' c7.0
Jean-Jacques Annaud, Frankreich 1986, 130' c7.7

My Childhood, My Country

BENEFIZ-STREAMING

Der Protagonist dieser herausragenden Langzeitstudie ist in Not: Der gesamte Erlös aus ihrem Streaming kommt seiner Familie zu.

20 Jahre lang
begleiteten der Brite Phil Grabsky und sein afghanischer Co-Regisseur Shoaib Sharifi den Bauernjungen Mir im kriegsversehrten Afghanistan. Am Anfang, 2002, war Mir siebenjährig und lebte mit seiner Familie als Flüchtling in Höhlen. Am Ende, 2021, filmte Mir in Kabul selber den Terror und die Rückkehr der Taliban. Dazwischen: 20 Jahre, in denen sich Mirs Lausbubengesicht zu jenem eines Familievaters am Anschlag wandelt. 

Zuletzt schenken die Filmemacher
Mir und seiner Frau ein Haus und ein Taxi. Kürzlich erfuhren sie, dass die Familie beides wieder verloren hat und erneut aufs Kohleschaufeln unter Lebensgefahr angewiesen ist.
 
Cinefile zeigt My Childhood, My Country
exklusiv in der Schweiz als Benefiz-Streaming: Der gesamte Erlös geht an Mir und seine Familie. Streamen Sie mit und schreiben Sie uns, wenn Sie eine zusätzliche Spende machen möchten. Sie geht an die Afghanistan-Hilfe Schweiz. Sorgen Sie auch in Kabul für frohe Festtage! 

ZUM FILM

Serien

Neu hinzugefügt

Bad Banks
Deutschland, Luxemburg, 2018-2020, 2 Staffeln
Der Finanzthriller, der den Untergang der CS vorwegnahm: Investment-Banker:innn ruinieren mit ihrem grenzenlosen Ehrgeiz zwei Projekte und die eigene Firma.
Beethoven: The Five Piano Concertos
GB, 2012-2014, 1 Staffel
Beethovens fünf grandiose Klavierkonzerte ebenso interpretiert vom norwegischen Starpianisten Leif Ove Andsnes und dem Mahler Chamber Orchestra.
Baron noir
Frankreich, 2016-2020, 3 Staffeln
Ein Schlitzohr mit Idealen wuchtet sich von der Lokalpolitik auf die Pariser Bühne hoch: das Gaunerspiel der Pollitik als schillernde Tragikomödie.
L'amica geniale (1–4)
Italien, USA, 2018-2024, 4 Staffeln
Die grosse Ferrante-Verfilmung über zwei Freundinnen aus Neapel, deren Wege sich trennen und immer neu kreuzen.

Top 10 des Monats

Die beliebtesten Filme der letzten 30 Tage

Showtimes / Info
Showtimes / Info
Oliver Kienle, Deutschland 2018-2020, 2 Staffeln c7.8
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Saverio Costanzo, Italien 2018-2024, 4 Staffeln c8.6
Showtimes / Info
François Ozon, Frankreich 2024, 104' c6.9
Showtimes / Info
Oliver Laxe, Spanien 2025, 115' c7.0
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David Mackenzie, USA 2025, 112' c7.0
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Martin Bourboulon, Frankreich 2025, 112' c6.7
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Andrew Birkin, Frankreich 1993, 101' c7.0
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Marianne Elliott, GB 2025, 115' c6.7
Showtimes / Info
Jean-Jacques Annaud, Frankreich 1986, 130' c7.7

Top 10 des Jahres

Die beliebtesten Filme der letzten 12 Monate

Showtimes / Info
Saverio Costanzo, Italien 2018-2024, 4 Staffeln c8.6
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Edward Berger, GB 2024, 120' c7.4
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Petra Volpe 2025, 92' c7.7
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Simon Baumann, Schweiz 2024, 98' c7.6
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Beatrice Minger, Schweiz 2024, 89' c6.8
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Peter Luisi, Schweiz 2023, 88' c6.8
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Emmanuel Courcol, Frankreich 2024, 103' c7.4
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Wim Wenders, Deutschland 2023, 123' c7.9
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Gints Zilbalodis, Lettland 2024, 84' c7.9
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Nora Fingscheidt, GB 2024, 118' c6.9
 

Spotlight

UNSERE TOP TEN 2025

Zehn Streaming-Favoriten der Redaktion

DIE LISTE

Seit Herbst 2018 publiziert cinefile jährlich 150 bis 200 Filme – und nimmt rund 50, die kaum mehr geschaut werden, wieder aus der Auswahl. Gut 1000 sind es mittlerweile total, faktisch einige mehr, weil manche Filme aus lizenzrechtlichen Gründen nur auf der deutsch- bzw. französischsprachigen Version der Plattform verfügbar sind.

Weil wir uns bei der Auswahl an die – unvermeidlich unobjektive – Devise "only good movies" halten, stünden Jahr für Jahr natürlich weit mehr als zehn Filme auf unserer Favoritenliste. So hat uns dieses Jahr auch die letzte Staffel der überragenden Romanverfilmung L'amica geniale nochmals richtiggehend beglückt. Und selbstverständlich sind auch wir gefesselt vom Realismus von Heldin, dem Schweizer "Film des Jahres", der es mittlerweile auch auf die Oscars-Shortlist geschafft hat.

In der Spalte rechts nun aber, nebst den oben stehenden laufenden Publikums-Favoriten, zehn Filme, die sich aus ganz unterschiedlichen Gründen in unser Gedächtnis eingebrannt haben. Was dabei auffällt: Mit Ausnahme der beiden hochkarätigen Thriller Conclave und Bad Banks sind es keine Mainstream-Filme, sondern solche mit ganz individuellen, unverwechselbaren, eigenwilligen Themen, Handschriften und Geschichten.

Und: Von auffällig vielen haben sich Gesichter und die dahinterstehenden Persönlichkeiten in unseren Herzen und Köpfen festgesetzt: die Sanftmut und Unbeirrbarkeit von Liv Lisa Fried etwa als der NS-Widerstandskämpferin Hilde Coppi oder die liebenswürdige Eigensinnigkeit von Valeria Bruni-Tedeschi als der Kinderfreundin wider Willen in L'attachement. Und natürlich die beiden jugendlichen Helden von Moving (Bild) und My Childhood, My Country, die so unterschiedliche Schicksale haben und sich beide nicht unterkriegen lassen – während uns der Vater und der Sohn aus Sirat als tragische Helden nicht loslassen.

Sir alle haben am Ende wohl eines gemein: Sie bleiben menschlich und erzählen von der Grösse des Menschen unter widrigen Umständen. Lassen wir uns von ihnen inspirieren in dieser Zeit der erneuten Kriege und monströsen Machthaber: Frohe Festtage und auf ein besseres neues Jahr!  (Andreas Furler)

Die Streaming-Alternative aus der Schweiz
Cinefile ist das Schweizer Online-Heimkino für ein cinephiles Publikum im digitalen Zeitalter. Bei uns kommen Fans  internationaler Arthouse- und Independent-Filme, von Klassikern, neueren uns neusten Filmen, die es werden könnten, auf ihr Rechnung. Viereinhalb Jahre nach der Live-Schaltung umfasst die Online-Plattform rund 700 Filme, darunter fast 200 Schweizer Produktionen. Die Streaming-Auswahl reicht vom gehobenen Unterhaltungs- bis zum rigorosen Kunstfilm und versucht dabei das Platte und Abgestandene genauso zu vermeiden wie das Verstiegene und Prätentiöse.

Das Kuratierungs-Prinzip: Klasse statt Masse
Betrieben und kuratiert wird cinefile von einer Handvoll Erfahrener und ExpertInnen aus den Bereichen Filmjournalismus, Filmproduktion, Filmwissenschaft, Digital Marketing und Informatik.
“Die Grundidee von cinefile”, sagt Gründer Andreas Furler, “ist, dass hier zusammenkommt, was wir bei Netflix & Co nie fanden: Filme, die vor kurzem noch in den Arthouse-Kinos liefen, genauso wie Reprisen und Klassiker, so genannt "grosses" Kino genauso wie “kleines“. 
"Die gängige Unterscheidung von Arthouse und Mainstream, so Furler weiter, "kümmert uns nicht, solange eine Film mindestens eine Person in unserem fünfköpfigen Team vollauf überzeugt und die anderen keine triftigen Gründe wie unverkennbaren Rassismus, Sexismus oder Gewaltverherrlichung sehen, die eine Publikation verbieten, weil wir diesen Ideologien nicht zudienen wollen. Wir versuchen somit, einen grosszügigen, auf Diversität bedachten Masstab anzulegen und gleichzeitig bei der filmischen Qualität keine Abstriche zu machen, zugegeben: die Tägliche Quadratur des Zirkels.
Unser Ziel ist, nicht möglichst viele, sondern möglichst gute Filme auf cinefile anbieten. 'Klasse statt Masse', so lautet unsere Devise. Dabei ist uns bewusst, dass jeder Geschmack relativ ist. Deshalb selektieren wir nie allein. Billy Wilder sagte, dass jede(r) einzelne ZuschauerIn im Kinosaal möglicherweise ein Dummkopf ist. Versammeln sich, aber 1000 dieser Dummköpfe im Dunkeln, so fuhr er fort,  dann käme da "kritisches Genie" zusammen. Uns gefällt diese Bonmot zur Schwarm-Intelligenz, auch wenn unser Team bislang bloss aus fünf cinephilen Dummköpfen besteht. "

Jeder Film mit Begleitung und 5 Minuten Probezeit
Weil uns die Relativität jeder Selektion bewusst ist, geben wir unserem Streaming-Publikum vor der Miete jedes Films fünf unverbindliche Gratisminuten lang Gelegenheit, sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen.
Zudem begleiten wir jeden Streaming-Film nicht nur mit griffigen Handlungs-Angaben, Standbildern, Postern und Trailern, sondern auch mit Kurzkritiken und Bonusmaterialien, wie wir selber verfassen oder im Netz zusammensuchen. Geplant per März 2023 ist eine Ausweitung dieser Aktivitäten auf ein kleines Online-Magazin, damit wir unsere liebsten Filme noch besser vermitteln und nationale und internationalen Geschehen um den Film auch etwas breiter in den Blick fassen können. 

Streamen in der Einzelmiete: Die günstigste Schweizer Plattform für Premierenfilme
Sämtliche Filme auf cinefile sind mit der Gratis-Registrierung "Basic" ohne Abo-Verpflichtung zur Einzelmiete in der Schweiz und in Liechtenstein erhältlich. Mit einem Mietpreis von CHF 7.00 für sämtliche Premierenfilme ist cinefile die günstigstes Pay-per-View-Plattform der Schweiz – im Abo, siehe unten, ist die Miete noch günstiger.
Die Filme sind alle in HD und Originalversion mit frei wählbaren Untertiteln verfügbar, teils auch in deutschen oder französischen Synchronfassungen. Das Streamen ist einfach: Hat man eine Kreditkarte hinterlegt, so ist jeder neue Filme per Klick erhältlich und läuft im Nu los. Weitere Zahlungsmethoden werden im März 2023 installiert. Bereits jetzt können Sie mit einem Mail an info@cinefle.ch auch jederzeit eine Online-Überweisung an cinefile initiieren, die Ihnen kostenlose als frei verwendbares Guthaben auf Ihr cinefile-Konto übertragen wird. 

Der Weg auf den grossen Bildschirm
Mit der Air-Play-Funktion von Apple-TV oder einem Chromecast-Stecker von Google können Sie unsere Filme jetzt schon auf Ihrem grossen Fernsehbildschirm übertragen.  Persönlich ziehen wir allerdings die gute alte, supersimple Verbindung mit einem HDMI-Kabel vor, die keinen äusseren Einflüssen wie der schwankenden WLAN-Verbindung vor Ort unterworfen ist.
Das cinefile-Team ist sich bewusst, dass alle diese Behelfe nicht der Weisheit letzter Schluss sind und arbeitet an TV-Apps, mit denen das Sortiment direkt auf den Fernsehgeräten der gängigen Marken abgerufen werden kann. Die wichtigsten Apps stehen ab April 2023 zur Verfügung.

Take 1, 3 oder 5: Das noch günstigere Flatrate-Abo für das gesamte Sortiment
Zu den einzigartigen Features von cinefile gehören die Abos Take1, Take3 und Take5, die Flatrate-Tarife für einen bzw. drei bzw. fünf Filme pro Monat bieten. Der einzelne Film kostet im Abo Take1 CHF 6.00 (14% Rabatt), im Abo Take3 noch CHF 4.50 (36% Rabatt) und im Abo Take5 CHF 3.50 (50%) Rabatt. Das Abo kann auf den Ablauf jeder der individuell wählbaren Verrechnungsperioden dem aktuellen Filmhunger angepasst oder storniert werden. Für unsere AbonnentInnen ist cinefile zu  100% werbefrei.

Last but not least: Der cinefile-Kinoguide und Ihre persönliche Watchlist
Cinefiles sind Kinofans. Deshalb bemühen wir uns seit bald fünf Jahren auch, den beststrukturierten und umfassendsten Kinoguide der Schweiz herauszugeben. Bei uns können Sie das komplette Kinoprogramm des Landes nicht nur nach Filmen, Zeiten und Kinos geordnet und nach ihren Kriterien gefiltert konsultieren, sondern sämtliche Kinoorte auch nach Ihren Bedürfnissen kombinieren und die Filme, die sie ins Auge fassen, in ihrer persönlichen Watchlist abspeichern, die sich automatisch auch mit Ihren Streaming-Favoriten abgleicht. Im Gegensatz  zur kompletten Konkurrenz inklusive Google geben wir auch um sämtliche Programmkinos und Open-airs mit ihrem und ihrem kompletten Angebot wieder - und natürlich verlinken wir Sie mit dem Ticketing jeder einzelnen der rund 9000 wöchentlichen Kinovorstellungen in der Schweiz.

Der cinefile-Newsletter und unsere dargebotene digitale Hand
Unser wöchentlicher Newsletter auf Deutsch und Französisch ist nicht einfach ein PR-Werkzeug zum  Verkauf unserer Streaming-Filme, sondern auch ein Info-Service mit Kurzkritiken und Hinweisen zu unseren liebsten neuen Kinofilmen und weiteren Events. Kein Wunder also, kommt er nach 4 Jahren auf Beachtungs-Quoten zwischen 45% und 57%, was für der Normalität, für Digital-Marketing aber einem kleinen Wunder gleichkommt.
Noch Wünsche offen? Schreiben Sie uns an info@cinefile.ch. Unsere dargebotenen digitale Hand antwortet Ihnen unter der Woche zu 99% innert 36 Stunden, an Wochenenden (ab Freitag 14.00 Uhr - ja wir machen am Freitag gern früh Schluss) bis spätestens Montag 12.00 Uhr. Halten wir diese Frist nicht ein, haben Sie bei uns ab dem 1. Februar 2023 einen Freifilm zu gut.