r Everybody Wants Some!!
Richard Linklater, USA, 2016o
Als der Baseballspieler und angehende College-Student Blake kurz vor Ende der Sommerferien im Studentenwohnheim eintrifft, wird er von seinen Mitbewohnern erst einmal in Hierarchie und Rituale des Baseballteams und in die Kunst des bekifften Musikhörens und extremen Biersaufens eingeführt. Ein Angeber ist skurriler als der andere, aber dann trifft Blake auch eine junge Frau. (züritipp)
Es herrscht in dieser Komödie die nostalgische spätsommerliche Zeit, bevor der Ernst des Lebens beginnt: Richard Linklater erinnert sich nach «Boyhood» erneut an seine Jugend in Texas, diesmal mit einem Cast von frischen Gesichtern und einer Struktur, die man eine Dramaturgie nennen kann. Es ist aber mehr ein Beobachtungsmosaik aus Sketchen und Episoden jugendlichen Gehänsels und Unsinns. So sympathisch man Linklaters relaxte Regie finden mag, vor allem in den Dialogszenen, so flach wirkt auf Dauer sein Rückblick auf die unbeschwerte Gemeinschaft von eigentlich sehr liebevollen Jocks, wie man in den USA eher simple Sportlertypen nennt.
Pascal BlumSommer 1980, die Röckchen sind kurz, die Schnauzbärte gigantisch - und der ganze Campus ziemlich rallig. In seiner Komödie erzählt Richard Linklater vom letzten Wochenende einer Gruppe Sportstudenten vor Semesterstart und erweist sich mal wieder als Meister des Feelgood-Movies. Ein Film wie ein verschwitzter Spätsommertag.
David SteinitzGalerieo



