r The Love That Remains

Hlynur Pálmason, Island, Dänemark, Schweden, 2025o

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vzurück

Anna ist Künstlerin, ihr Mann Magnús ist Fischer und oft auf hoher See. Sie haben drei Kinder und leben seit kurzem getrennt. Im Laufe eines Jahres entsteht zwischen Unbeschwertheit des Augenblicks und Tiefe der Gefühle ein bittersüsses Porträt der Liebe, mit einem Hauch von Zärtlichkeit, Freude und manchmal auch Melancholie.

Der Isländer Hlynur Pálmason (A White, White Day) verbindet in seinen Filmen lokale Eigenheiten mit existenziellen Themen. Liebe, Tod und Einsamkeit erkundet er in den Landschaften und Gesichtern seines Landes. In seinem neuen Werk lernen wir über eine Reihe von Vignetten eine isländische Familie kennen: einen Vater und eine Mutter, die sich gerade getrennt haben, ihre älteste Tochter und ihre Zwillinge. Sie ist eine Künstlerin, die auf Anerkennung wartet, er ist ein Fischer, dem es an Liebe mangelt, während es den Kindern gut geht. Als versierter Porträtist fängt der Regisseur die Spannungen ein, die sich bei einem Familienessen oder einem Umtrunk unter Kollegen zeigen, als Kenner menschlicher Eigenarten lässt er bei seinen Figuren Zeichen der Zärtlichkeit und des Ärgers nebeneinander bestehen. Sein inszenatorisches Können zeigt sich daran, wie er die einzelnen Schicksale in grandiose Landschaften einbettet und dabei den Humor nicht vergisst, so etwa beim flüchtigen Besuch eines schwedischen Galeristen von unglaublicher Selbstgefälligkeit. Mit dem quasi sechsten Familienmitglied hat er schliesslich eine der schönsten Hundefiguren der letzten Zeit geschaffen. Nur mit den wenigen fantastischen Einschüben mag man sich nicht recht anfreunden: In traumartigen Visionen quälen eine riesige Henne oder eine mittelalterliche Rüstung den Vater – expressive, doch nicht wirklich nötige Metaphern für dessen Einsamkeit und Verzweiflung. Wie auch immer: Die Liebe, die man für Pálmasons vierten Spielfilm empfindet, kehrt schnell zurück. Nur zu gern lässt man sich von diesem Kino berauschen, das Schmerz und Zärtlichkeit vereint

Émilien Gür

Dazu passen:o

Filmdateno

Originaltitel
Ástin sem eftir er
Synchrontitel
L'amour qu'il nous reste FR
Genre
Drama, Komödie
Länge
109 Min.
Originalsprache
Isländisch
Bewertungen
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ØIhre Bewertung6.8/10
IMDB-User:
6.8 (1825)
Cinefile-User:
< 3 Stimmen
KritikerInnen:
< 3 Stimmen q

Cast & Crewo

Saga GarðarsdóttirAnna
Sverrir GudnasonMagnús
Ída Mekkín HlynsdóttirÍda
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