Das unmögliche Bild
Sandra Wollner, Österreich, Deutschland, 2016o
Im Sommer 1956 ist Johannas Vater gestorben. An seiner Stelle übernimmt sie es, das Leben der Familie mit der geerbten Super-8-Kamera zu dokumentieren: Mutter, Schwester und Grossmutter in deren Wiener Altbauwohnung, wo sich die redseligen Verwandten regelmässig treffen. Der Kamerablick schweift scheinbar amateurhaft über Zigaretten rauchende Gesichter. In fahrigen Bewegungen werden Grossmutters Knödel ebenso in Grossaufnahme eingefangen wie die unbekannten jungen Frauen, die sich von Zeit zu Zeit in Grossmutters Küche versammeln. Angeblich, um zu kochen.
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