Geuk jang jeon
Hong Sang-soo, Republik Korea, Frankreich, 2005o
In Seoul trifft ein lebensmüder Student auf ein junges Mädchen, das ihn bei seiner tödlichen Tat begleiten will. Ein Regisseur kommt aus einem Kino und trifft eine Frau, von der er denkt, dass sie die Schauspielerin des Films ist, den er gerade gesehen hat. Das Kino wird zum Bindeglied zwischen diesen verschiedenen Schicksalen: Vom Leben ins Kino und doch wieder zurück – in dieser Spiralbewegung ist Tale of Cinema eine Feier der imaginären Macht des Kinos und zugleich eine Kritik daran als Ort von (männlicher) Selbsttäuschung und Realitätsverlust.
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