r Before Midnight
Richard Linklater, Griechenland, USA, 2013o
Céline (Julie Delpy) und Jesse (Ethan Hawke) machen Urlaub in Griechenland. Der Ort ist wunderbar, die Gastgeber reizend, doch leider haben unsere Helden ihre Probleme nicht zu Hause lassen können: Jesse macht sich Sorgen um seinen Sohn aus erster Ehe, der in den USA lebt. Céline, mittlerweile Mutter von Zwillingen, ist schwerst genervt. Da spendiert man den beiden eine Nacht zu zweit in einem Hotel. Ob das was wird?
Der dritte Teil der Trilogie fällt kein bisschen ab gegenüber «Before Sunrise» (1995) und «Before Sunset» (2004). Natürlich macht es besonders grossen Spass, wenn man die ersten beiden Teile kennt, denn dann kann man verfolgen, inwiefern die Figuren sich verändert haben. So wird Céline in ihrer Genervtheit ihrerseits zur Nervensäge, und wie Delpy das spielt, ist umwerfend gut. So 12.15 Uhr.
Thomas BodmerEine Trilogie über das Verstreichen der Zeit ist Richard Linklaters Filmreihe um Jesse (Ethan Hawke) und Celine (Julie Delpy) geworden, das wird nun, mit dem dritten Teil "Before Midnight" klar. Im Spielfilm ist das selten, das Ergebnis ist melancholisch, philosophisch und komisch zugleich - aber so richtig in den Bann schlägt es einen vielleicht nur, wenn man als Zuschauer von Anfang an dabei war. Und mitaltert.
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