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Demain

Mélanie Laurent, Cyril Dion, Frankreich, 2015o

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Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Die Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“) und der französische Aktivist Cyril Dion machen sich auf den Weg, sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen.

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Andreas Furler

Müll trennen ist eine gute Sache, als besonders hip gilt es nicht. Im Film der Schauspielerin Mélanie Laurent und des Aktivisten Cyril Dion ist das anders. Sie suchen weltweit nach Lösungen, den Klimawandel zu stoppen, und schaffen es tatsächlich, die diversen Ideen ziemlich gut aussehen zu lassen. Vielleicht wird Grün ja wirklich das neue Schwarz? In Frankreich jedenfalls haben schon mehr als 800 000 Zuschauer den Film gesehen.

Martina Knoben

Le puzzle éclaté des milliers d'initiatives prend forme et permet de croire que c'est possible. Et puis il y a les « héros » : pas de bon documentaire sans bons personnages. Parmi eux, le Britannique Rob Hopkins impose son humour et son esprit aussi incisif que constructif.

Weronika Zarachowicz

Galerieo

The Hollywood Reporter, 15.12.2016

French star Melanie Laurent co-directs a documentary on activism around the world.

Von Jordan Mintzer

A globetrotting documentary that’s more focused on solutions than problems, Tomorrow (Demain) provides a comprehensive look at ways in which activists, organizers and everyday citizens are trying to make the world a better, greener, more sustainable place. Co-directed by ecological rights advocate Cyril Dion and actress-filmmaker Melanie Laurent (Inglourious BasterdsNow You See Me), whose engagement here goes beyond that of a mere vanity project, this playfully made exposé should be required viewing for anyone wondering what they could do to pitch in and save the planet.

Released theatrically in France just as 195 countries joined together to sign the landmark Paris Climate Accord, Tomorrow offers up an alternative to such big-nation (and some would say inadequate) proposals, revealing how farmers, teachers, researchers and small-town participants have found their own methods for combating issues like global warming, food shortage and general economic meltdown. While it often preaches to the choir, even those who deny that such catastrophes are on the horizon could be convinced by some of the ideas on display here, allowing the film to reach more viewers at fests and on various online platforms.

Beginning with an extremely grim conclusion — reached by Stanford biologist Elizabeth Hadly and Berkeley paleontologist Anthony Barknovsky, who originally published their findings in the review Nature — the doc explains how, with rising temperatures and populations, the planet may be on the verge of a mass extinction cycle unseen since the last ice age. Laurent and her crew then take off on a multinational voyage to depict those people trying to stave off the apocalypse, concentrating on matters such as agriculture, energy, economics and education.

They travel everywhere from Detroit, where urban farming programs have turned the dying city into a growing source of food for the local population, to Copenhagen, where nearly 70% of the energy consumed comes from non-fossil fuels, to the village of Kuttambakkan in India, where a progressive mayor introduced a form of participative democracy that allowed different castes to work together and improve the quality of life for everyone involved.

In most cases, it’s a question of communities taking power back from governments and corporations — a form of horizontal activism which, as author Jeremy Rifkin points out, may be the best way to undo the top-down policies that have set us on the fast track to destruction. One memorable example is that of the Bristol Pound, an alternative currency introduced three years ago by the mid-sized British city that allows monies spent locally to stay local, rather than being siphoned away by international banks.

The filmmaking can get a bit cutesy at times, employing an overtly upbeat soundtrack and featuring throwaway scenes where we see Laurent trekking to a new destination with her crew of unshaven Frenchies, all of them wearing the same pair of Ray-Bans. But there’s no denying the value of such an enterprise, and, given the onslaught of bad news that’s been hitting the world this year, it’s nice to see that some people are taking matters into their own hands, dishing out vibes both positive and worthwhile.

© Alle Rechte vorbehalten The Hollywood Reporter. Zur Verfügung gestellt vom The Hollywood Reporter Archiv
29.05.2016
Im Wissen um die drohende Klimakatastrophe machen sich zwei auf die Suche nach Lösungen.

Von Thomas Bodmer

Ohnmacht ist ein widerwärtiges Gefühl. Doch Ohnmacht überkam den französischen Umweltaktivisten Cyril Dion, als er 2012 in der Zeitschrift «Nature» einen Bericht der Wissenschaftler Anthony Barnosky und ­Elizabeth Hadly las. Sie folgerten, dass unsere Ökosysteme bis 2100 zusammenbrechen werden, wenn wir unsere Gewohnheiten nicht ändern. Dion, der kurz zuvor ein Burn-out erlitten hatte, beschloss, seine Ohnmacht zu überwinden und einen Film zu drehen, der angesichts der drohenden Katastrophe auch Lösungsmöglichkeiten zeigte. Für das Projekt konnte er die Schauspielerin Mélanie Laurent gewinnen, die unsereiner aus Tarantinos «Inglourious Basterds» kennt. Dank Crowdfunding kam das nötige Geld erstaunlich schnell zusammen, und so reisten Laurent und Dion in zehn Länder und filmten Menschen, die nach kreativen Alternativen suchen.

So was könnte zu Ökokitsch verkommen, und mitunter geschieht das auch: Gar säuselig sind die Songs von Fredrika Stahl, und all die niedlichen Entchen hätte es nicht gebraucht. Aber gemessen am Ganzen sind die Ausrutscher zu vernachlässigen. Viel wichtiger ist, was Dion und Laurent gelingt: Sie zeigen Menschen, die angesichts der Umstände nicht resignieren, sondern handeln in den Bereichen Landwirtschaft, Energie, Wirtschaft, Politik und Bildung. 

Da sieht man zum Beispiel Leute, die in der Stadt Detroit, deren Wirtschaft mit der Autoindustrie zusammengekracht ist, auf Brachen Gemüse anbauen. «Urban agriculture» heisst das und hat, wie einer der Pioniere erklärt, nichts mit Romantik zu tun, sondern schlicht mit Über­leben. «Wo Nationen versagen, müssen die Städte übernehmen», sagt der Stellvertretende Bürgermeister von Kopenhagen. Dort hat man viel Geld in Fernwärme investiert, was bei den Bürgern zunächst auf Widerstand stiess – aber unterdessen kostet diese das Heizen ein Drittel dessen, was sie früher bezahlt haben. Und viele haben sich als Aktionäre an den Windparks vor der Küste beteiligt.

Sehr interessant ist auch das Beispiel von Parallelwährungen, wie sie in England Rob ­Hopkins, ein Mann mit spektakulären Segelohren und einem grossartigen Sinn für Humor, vorantreibt: In Totnes wurde eine eigene Währung geschaffen, das Totnes-Pound, das von zahlreichen Händlern der Stadt angenommen wird und erlaubt, den Wohlstand zu verlagern. Solche Parallelwährungen haben den Vorteil, dass man damit nicht spekulieren kann. Ähnlich verfährt auch die Schweizer WIR-Bank, deren Sprecher Hervé Dubois im Film zu Wort kommt. An ihr sind mittlerweile über 60?000 KMU beteiligt, die Zahlungen mit WIR-Geld abwickeln. 

Nun kann man einwenden, dass diese Initiativen angesichts globaler Probleme wie der Klimaerwärmung Pipifax sind. Und in wenigen Wochen wird in der Badi Oberer Letten und anderen Erholungszonen der Rasen wieder von Wegwerfgrills verbrannt und so mit Zigarettenkippen und Kronkorken übersät sein, dass man jeglichen Glauben daran verliert, dass die Menschheit lernen könnte, die eigene Welt nicht zu zerstören. Andererseits ist «Tomorrow» im alles andere als ökologisch bewussten Frankreich und in der Romandie zu einem echten Publikumserfolg geworden. Vielleicht knipst der Film in der einen oder anderen Hirnbüchse ja tatsächlich ein Lichtlein an.

© Alle Rechte vorbehalten züritipp. Zur Verfügung gestellt vom züritipp Archiv
05.06.2016
Taugt Realität für gutes Kino?

Essen, Bildung, Glaube: Immer mehr Dokumentarfilme widmen sich Gesellschaftsthemen. Das wirkt bisweilen anstrengend besserwisserisch. Ist aber oft erfrischend vielfältig.

Von Oliver Kaever

Da ziehen sie also los: Autor und Aktivist Cyril Dion und die Schauspielerin Mélanie Laurent, bekannt aus Inglourious Basterds und Die Unfassbaren. Fliegen um den Erdball, um mit einem Film die Welt zu retten. Fliegen. Klar, erst mal tonnenweise CO2 in die Luft blasen! Und unterwegs Kaffee aus To-go-Bechern schlürfen, wie in einigen Bildern zu sehen, ganz toll! Haben diese gutmenschelnden Künstlertypen nichts anderes zu tun, als in der x-ten Weltverbesserungsdoku eine grüne Zukunft herbeizufantasieren? 

Es kann passieren, dass man Filme wie den jetzt angelaufenen Tomorrow ablehnt. Liegt es an dem Film und seinen Protagonisten? Oder ist man es einfach satt, im Kino zunehmend häufig an den scheinbar kurz bevorstehenden Weltuntergang erinnert zu werden? Ist doch so: Kein Superheldendrama ohne apokalyptisches Raunen, keine Kinodoku ohne Blick in den Abgrund und erhobenen Zeigefinger.

Das mag überspitzt formuliert sein. Dass sich aber im Kino und auf entsprechenden Portalen im Netz seit Jahren Dokumentarfilme drängeln, die den Zustand der Welt beklagen, ist mehr als ein Gefühl. Allein die Fraktion der Veganer kann zu Schulungszwecken auf ein eigenes Subgenre zurückgreifen. Das reicht von dem Film Earthlingsmit Joaquin Phoenix, der penetrant eine Linie von Vernichtungslagern des Zweiten Weltkriegs zu moderner Massentierhaltung zieht, über die stärker an den angeblichen gesundheitlichen Vorteilen des Veganismus orientierten Doku Gabel statt Skalpell bis zu dem am 12. Mai angelaufenen Film Hope for All, der sein Heilsversprechen bereits im Titel trägt. 

Seit den Nullerjahren spielen Dokumentarfilme überhaupt erst wieder eine Rolle im Kinoprogramm. Publikumshits wie Buena Vista Social ClubBowling for Columbine und Die Reise der Pinguine erlösten das Genre von seinem Schattendasein und brachte es zurück auf die Kinoleinwände. Noch Mitte der neunziger Jahre lag der Anteil der Dokumentarfilme bei deutlich unter zehn Prozent. Für ihre jüngste Studie zu den in deutschen Kinos vertretenen Filmgenres zählte die Filmförderungsanstalt 17 Prozent. Und darunter überwogen mit 39 Prozent Dokumentarfilme, die sich mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzten.

Das ist auch der österreichischen Schule zu verdanken, die seit Mitte der Nullerjahre erstaunliche Erfolge bei Publikum und Kritik feierte. Ihre Regisseure beschäftigten sich in den teils brillant inszenierten Filmen mit drängenden Problemen der globalisierten Welt: Werner Boote sah die Erde im Müll versinken und von einer wachsenden Bevölkerung überschwemmt (Plastic PlanetPopulation Boom); Michael Glawogger beobachtete Arbeitsverhältnisse im Allgemeinen und in Rotlichtbezirken im Besonderen (Workingman’s DeathWhores' Glory); und Erwin Wagenhofer beschäftigte sich mit der Nahrungsmittelproduktion, der Finanzwirtschaft und Bildung (We feed the WorldLet's make MoneyAlphabet). 

Vor allem Wagenhofers We feed the World gefiel und zog eine Vielzahl von Filmen über Ernährung und die Nahrungsmittelindustrie nach sich. Auch Wagenhofers Landsmann Nikolaus Geyrhalter ging dem Thema mit Unser täglich Brot nach. So stilistisch unterschiedlich die Dokumentarfilme aus Österreich sind, werfen sie alle einen äußerst grimmigen Blick auf die Welt. Die Filmemacher schichten Problem auf Problem, meist ohne dem Zuschauer ob der niederschmetternden Erkenntnisse wenigstens einen kleinen Hoffnungsschimmer in Form von Lösungsvorschlägen zu schenken. 

Ganz anders Taste the Waste. Der Stuttgarter Valentin Thurn machte 2011 darauf aufmerksam, dass in der gesamten EU jedes Jahr rund 90 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen werden. Der Start des Films wurde von etlichen Aktionen begleitet, so erschienenen ein Sach- und ein Kochbuch mit Tipps gegen Lebensmittelverschwendung. Thurn wollte Wege aus der Misere aufzeigen und ganz konkret etwas verändern.

Es gibt nicht den einen richtigen Weg

Mittlerweile gibt es zu beinahe jedem Umweltthema einen Film, der wachrütteln und neue Wege aufzeigen will. Von der Biolandwirtschaft (Viel Gutes erwartet uns) über die Fischerei (Der letzte Fang), von der Energiewende (Die 4. Revolution) über eine nachhaltige Wirtschaftsweise (Planet Re:Think) bis zur Zukunft des Verkehrs (Bikes vs. Cars): wohlmeinende Aufklärung allerorten. 

Tomorrow versucht nun nicht weniger als eine Synthese dieser Themen, auf dass unsere Zivilisation, wie von zwei US-Forschern in der Zeitschrift Nature vorhersagt, doch nicht in 40 Jahren zusammenbreche. Diese Prognose nehmen Cyril Dion und Mélanie Laurent, die für ihren Film in Frankreich mit dem César für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet wurden, zum Ausgangspunkt, um in fünf Kapiteln Menschen, Firmen und Städte zu zeigen, die andere, schonendere, nachhaltigere Wege gehen. 

Überraschender Sog des Positiven

Liegt es an der schieren Menge positiver Beispiele oder an der geschickten dramaturgischen Verzahnung der Kapitel Landwirtschaft, Energie, Wirtschaft, Demokratie und Bildung? Tatsache ist, dass man als Zuschauer eine anfängliche Abwehrhaltung nach und nach aufgeben kann und staunt: wie kunstvoll zwei Aktivisten eine kleine Fläche Land mit den Händen bearbeiten und so einen höheren Ertrag pro Quadratmeter erzielen als ein konventionell arbeitender Bauer mit seinen Traktoren; wie es San Francisco innerhalb weniger Jahre geschafft hat, 80 Prozent seiner Abfälle wiederzuverwerten; wie konsequent Kopenhagen auf Radverkehr und alternative Energien setzt; und wie alternative Währungen in einigen Regionen Englands dazu beitragen, den lokalen Einzelhandel zu unterstützen.

In den meisten Bereichen hilft Vielfältigkeit. Es gibt nicht den einen richtigen Weg in eine grünere Zukunft, sondern viele unterschiedliche Ansätze, die zusammengenommen effektiv sind. Sicher, es dürfen Zweifel bleiben, ob es sich bei den gezeigten Beispielen um mehr als vereinzelte Inseln handelt, die keine Chance haben werden gegen den Druck der Globalisierung und die Praktiken von Großkonzernen. Aber Dokumentarfilme wie Tomorrow können einen überraschenden Sog entwickeln, der den endlosen bad news starke positive Botschaften entgegensetzt. Hat sich also in diesem Fall doch gelohnt, diese unverantwortliche Vielfliegerei.

© Alle Rechte vorbehalten Frankfurter Allgemeine Zeitung. Zur Verfügung gestellt vom Frankfurter Allgemeine Zeitung Archiv
kino.de, 16.12.2016

Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen: Umwelt-Doku, in der die Macher durch zehn Länder reisen und mit Organisationen und Wissenschaftlern über Problemlösungen in Sachen Klimaschutz, Energie- und Landwirtschaft sprechen.

Von

Mittlerweile hat es zahlreiche Dokumentationen gegeben, die sich dem Thema globale Erwärmung annähern. Die meisten dieser Filme eint, dass sie ein erschreckendes Zukunftsszenario aufzeigen. Cyril Dion und Schauspielerin Mélanie Laurent inszenieren mit “Tomorrow“ einen Dokumentarfilm mit etwas anderem Ansatz. Laurent ( “Inglorious Basterds“, “Beginners“) und Dion versuchen allen voran Lösungswege zu finden, wie dem Klimawandel entgegenzukommen ist. Im Sinne einer positiven Botschaft schließen die beiden sich mit allerhand Gleichgesinnten zusammen und machen sich auf die Reise. Dabei besuchen sie zehn Länder und konsultieren Wissenschaftler, Landwirte, Umweltschützer und Organisationen, um Antworten zu erhalten, wie die Energiewende und der Umweltschutz umgesetzt werden sollten. Der im Original auf den Titel “Demain“ hörende “Tomorrow“ feierte auf dem Filmfestival im französischen Sarlat im Dezember 2015 Weltpremiere.

© Alle Rechte vorbehalten kino.de. Zur Verfügung gestellt vom kino.de Archiv
Deutschlandradio Kultur, 04.06.2016
"Der Film verändert die Leute"

Von Susanne Burg

© Alle Rechte vorbehalten Deutschlandradio Kultur. Zur Verfügung gestellt vom Deutschlandradio Kultur Archiv
Télérama, 01.12.2015

Von Weronika Zarachowicz

De l'écologie sur grand écran, on a longtemps connu des visions cataclysmiques — cris d'alarme et discours culpabilisants. Demain, documentaire cosigné par l'actrice-réalisatrice Mélanie Laurent et Cyril Dion, cofondateur du mouvement Colibris (avec Pierre Rabhi) et du magazine Kaizen, adopte le parti inverse. Sus au sentiment d'impuissance né de la multiplication des constats dramatiques — raréfaction des ressources, crise des écosystèmes, péril du réchauffement climatique... Il est, pour une fois, question de redonner espoir, d'inspirer, de semer des grai­nes dans les esprits car « partout dans le monde, des solutions existent ». Des solutions portées par des femmes et des hommes, français, islandais, américains ou indiens, qui créent des monnaies locales, des jardins communautaires, des entreprises coopératives, de nouveaux types de gouvernance démocratique ou d'éducation bienveillante. Ils prouvent que chacun a sa place dans le changement social. ­Financé (en partie) par la plate-forme participative KissKissBankBank, ­Demain nous entraîne à la découverte de ces bouts d'utopies.

Passons sur une esthétique pub parfois agaçante, l'efficacité du propos l'emporte. Il y a cinq chapitres : et si l'on réinventait la nourriture, l'énergie, l'économie, la démocratie, l'éducation ? Le puzzle éclaté des milliers d'initiatives prend forme et permet de croire que c'est possible. Et puis il y a les « héros » : pas de bon documentaire sans bons personnages. Parmi eux, le Britannique Rob Hopkins impose son humour et son esprit aussi incisif que constructif. En 2006, ce professeur de permaculture a lancé le mouvement Villes en transition à Totnes, dans le sud de l'Angleterre, pour sensibiliser ses habitants au problème du pic pétrolier et organiser, sur place, un basculement dans une autre ère énergétique et économique.

Sorte de détox à l'usage de citoyens abreuvés à l'idéologie de la croissance, une telle « transition », aujourd'hui présente dans plus de cinquante pays, répand un nouvel optimisme autour de délibérations locales, de révolutions minuscules et de micropolitiques qui permettent d'avancer loin des ­radars... Autant de « Nous pouvons le faire ! » qui infusent le film de bout en bout.

© Alle Rechte vorbehalten Télérama. Zur Verfügung gestellt vom Télérama Archiv
Interview avec Mélanie Laurent et Cyril Dion
Cyril Dion / Film Demain
fr / 24.05.2014 / 8‘04‘‘

Introduction to the movie
Lise Pedersen / Euronews
en fr / 07.04.2016 / 2‘15‘‘

Dion parle du mouvement Colibri
/ On passe à l'acte
fr / 21.01.2016 / 14‘35‘‘

Besprechung und Interview mit Cyril Dion
Von George Wyrsch / SRF
de / 3‘27‘‘

Filmdateno

Synchrontitel
Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen DE
Tomorrow EN
Genre
Dokumentarfilm
Länge
118 Min.
Originalsprachen
Französisch, Englisch, Finnisch
Bewertungen
cccccccccc
Øk.A.
IMDb
k.A.

Cast & Crewo

Cyril Dion
Anthony Barnosky
Olivier De Schutter
MEHR>

Bonuso

iGefilmt
Interview avec Mélanie Laurent et Cyril Dion
Film Demain, fr , 8‘04‘‘
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Introduction to the movie
Euronews, en fr, 2‘15‘‘
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Dion parle du mouvement Colibri
On passe à l'acte, fr , 14‘35‘‘
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gGeschrieben
Besprechung The Hollywood Reporter
Jordan Mintzer
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Besprechung züritipp
Thomas Bodmer
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Besprechung Frankfurter Allgemeine Zeitung
Oliver Kaever
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Besprechung kino.de
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Interview mit Cyril Dion
Deutschlandradio Kultur / Susanne Burg
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Besprechung Télérama
Weronika Zarachowicz
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hGesprochen
Besprechung und Interview mit Cyril Dion
SRF / de / 3‘27‘‘
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