My Childhood, My Country: 20 Years in Afghanistan
Phil Grabsky, Shoaib Sharifi, Afghanistan, GB, 2021o
2014 begeisterte der Amerikaner Richard Linklater weltweit mit der fiktive Coming-of-Age-Saga Boyhood, eine , die er über einen Zeitraum von zwölf Jahren mit denselben Darstellern gedreht hatte. My Childhood, My Country) Dieser Film spiegelt dieses Konzept wider: Er schafft ein reales Epos über Kindheit und Mannesalter, das denselben Menschen über 20 Jahre hinweg begleitet, der in einem der gefährlichsten Länder der Welt lebt. Als wir Mir zum ersten Mal begegnen, ist er ein schelmischer siebenjähriger Junge, der in einer Höhle in Zentralafghanistan neben den Buddhas von Bamiyan lebt, zwei Statuen, die kürzlich zerstört wurden. Zwei Jahrzehnte lang begleitet der Film die Abenteuer seines Lebens, bis er als Erwachsener mit eigener Familie beschließt, seine eigene Karriere als Nachrichtenkameramann in Kabul zu verfolgen. „My Childhood, My Country“ ist mehr als nur eine persönliche Reise, es ist eine eindrucksvolle Untersuchung dessen, was in Afghanistan in den letzten 20 Jahren erreicht wurde – und was nicht.
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